Der Reiz an Facebook und Twitter

Man liest die letzten Tage immer mehr Artikel über die beiden Social Network Dienste Facebook und Twitter. Für mich sind Beide nicht miteinander zu vergleichen, und sowohl Facebook als auch Twitter haben ihre Reize und ihre Nachteile. Twitter, da ist man halt begrenzt auf 140 Zeichen, was mir oft nicht reicht. Da muss man dann die Sätze verdrehen und verbiegen bis es reinpasst und so was kann schon mal recht verwirrend werden 😉

Ob man nun Follower, Freunde, Fans oder wie es auch immer in den Diensten genannt wird, hat, das spielt für mich keine Rolle. Viele stört das Wort „Freund“ bei Facebook, sicher zwischen realem Freund und virtuellem Freund ist ein grosser Unterschied. Mit einem realen Freund schreibt man auch anders wie mit einem Virtuellen…mit realen Freunden verbindet einen viel mehr, das ist ja klar.

Ich finde, daß beide, Facebook und Twitter ihre Reize haben. Man hat Kontakt zu so vielen unterschiedlichen Menschen, wie man sie im realen Leben wohl nie haben würde. Für mich ist jeder Mensch interessant, respektive jeder Mensch hat was interessantes. Die meisten haben bei Twitter dieselben Leute drin wie bei Facebook, ich habe bei Twitter 90 Prozent andere „Follower“ als bei Facebook. Twitter, da geht es bei mir mehr um Politik und „ernsthaftere“ Themen, wobei mir die letzten Tage aufgefallen ist, daß ich bei Twitter sehr viele Leute aus der „Piratenpartei“ habe, an was das wohl liegt? 😉

Jetzt kommt mir nicht damit: Ahhh hast Dich als Pirat geoutet! Ich „darf“ ja nicht wählen hier, ich bin ja noch immer Luxemburgerin und werde mir die „Einbürgerung“ wohl abschminken können, anscheinend wird da ja auch das „Internetleben“ durchleuchtet und wenn man viel über Politik schreibt und oft Negativ, das kommt nicht gut dabei an, das wurde mir schon ans Herz gelegt, aber ich lasse mich nicht verbiegen und habe meine Meinung und behalte die auch!

Bei Facebook, da habe ich buntgemischte „Freunde“, sogar einige Luxemburger habe ich dort wiedergefunden, was mich sehr freut, reale Freunde und virtuelle Freunde. Facebook, da ist mehr Fun, wohl auch weil meine Freundesliste bunt gemischt ist. Ich schlage auch sehr selten eine Freundschaftsanfrage ab, eigentlich nur, wenn derjenige in seiner Heimatsprache schreibt, die ich nicht verstehe, da hat man ja auch nichts davon. Ich habe mir auch eine „Fanseite“ gemacht, ich spiele halt auch gerne mit 😉 Genauso wie seit einigen Tagen „NetworkedBlogs„… Für was diese Fanseite nun echt gut ist, ich denke mal eher für Geschäftsleute oder Promis und Stars…

Jedenfalls nutze ich „gerne“ beide Dienste. Jeder hat seinen Reiz und ich finde daß man Facebook und Twitter nicht direkt in einen Topf werfen kann. Für Einige sind solche Dienste Zeitverschwendung, ich finde Beide interessant und nirgends kann man in so kurzer Zeit zu so vielen verschiedenen Menschen Kontakt haben. Jeder hat es ja selber in der Hand was er über sich frei gibt und wen er als „Freunde“, „Follower“ annimmt. Vor keinem dieser Dienste braucht man Angst zu haben, sie beissen nicht 😉

Wie denkt Ihr darüber? Seit Ihr bei Twitter und Facebook?

4 thoughts on “Der Reiz an Facebook und Twitter

  • 4. Mai 2010 at 11:10
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    Es ist ja so gräßlich – ich hab mich gestern auch bei facebook angemeldet! Noch so ein elendiger Zeiträuber! :-) Naja, mal sehen, ob das wirklich was für mich ist. ich bin noch unentschieden …

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    • 4. Mai 2010 at 11:13
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      Uiiii toll! Ich finde Facebook gut, schau Dir dann mal meine „Freunde“ durch, da müssten auch Viele von der Piratenpartei dabei sein 😉

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  • 4. Mai 2010 at 11:24
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    Da hast Du schon Recht. Twitter und Facebook haben ihren Reiz eben wegen ihrer Unterschiedlichkeit. Man muss beides eben miteinander kombinieren 😉

    Zu Deiner Erfahrung, dass Du nicht eingebürgert würdest, weil Du Kritik äußerst, fällt mir echt nichts mehr ein. Mir ist doch jemand, der sich aktiv beteiligt (auch wenn es nicht meiner Meinung entspricht), immer lieber als eine träge Herde Kühe. Leider scheint man das auf Seiten des „Staates“ nicht so zu sehen.

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    • 4. Mai 2010 at 11:32
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      Mit der Einbürgerung, da könnte ich so langsam schon ein Buch schreiben: zuerst war mein Mann aufgrund eines unverschuldeten Autounfalls arbeitslos, ein Jahr lang, da hiess es, der „Familienernährer“ muss mindestens 2 Jahre im festens Job stehen… als die Hürde geschafft war, hiess es ich müsste zum Deutschtest, ja ne klar, ich kann auch kein Deutsch 😉 Ich schreibe spanisch hier… als ich mich dann an andere Stellen gewandt habe, da hat mir eine Person, die hier nicht genannt werden darf, nahegelegt, noch ein paar Jährchen zu warten und meinen „HP“ am besten vom Net nehmen…ich würde durchleuchtet werden und wer Negatives schreibt, hätte viele Minuspunkte, sprich: wird nicht eingebürgert, dann könnte ich mir das Geld und den langen Antrag sparen.
      Da spiele ich nicht mit, ich bin ich und bleibe auch so und schreibe meine eigene Meinung und ich lasse mich von keinem verbiegen, das gelingt ja nicht mal meinem Göttergatten 😉

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