Probleme mit "Auslandshunden"

Ich bin nicht gegen Hunde aus dem Ausland, das mal gleich vorne weg. Ich hatte selber 2 „Auslandhunde“, Beide aus Italien, Beide, wie sich herausstellte, schwer krank.

Warum ich das nun hier schreibe? Ich habe Heute Morgen einen Artikel beim südkurier.de gelesen, wo angeblich Hunde aus Spanien illegal eingeführt wurden und anscheinend auch noch mit falschen Papieren weitergegeben sein sollen… Das ist mehr als Krass! Viele Hunde aus Spanien, Italien und anderen Mittelmeerländern haben Krankheiten in sich, wie z.B. Herzwurm, das schnellstens behandelt werden muss oder sie leiden gar an Leishmaniose. Klar hätten diese Auslandhunde in ihrem Land kein Leben, Viele wären relativ schnell zum Tode verurteilt… Viele adoptieren sich solche Hunde aus Mitleid und wollen helfen. Super Sache! Nur sollte man die eventuellen Krankheiten nicht ausser Acht lassen! Mein Rat an Alle die sich einen Auslandhund adoptieren: Lasst die Hunde, wenn sie 2-3 Monate bei Euch sind, auf alle gängigen Mittelmeerkrankheiten testen!!! Das kostet Geld, klar, aber man hat den Hund adoptiert, damit er ein gutes Leben haben soll. Dann sollte einem das Geld für diese Tests nicht reuen! Und sollte der Hund krank sein, kann man was unternehmen… In manchen Mittelmeerländern werden Heute noch „Schnelltests“ gemacht auf Leishmaniose zum Beispiel, die sind nicht immer aussagekräftig. Nicht daß jetzt wieder welche schreien: Blödsinn, Leishmaniose kann der HUnd auch hier in Deutschland bekommen. Stimmt! Aber ausländische Hunde haben es nun mal öfters im Gepäck…

„Weis die von was sie schreibt?“ JAAA, meine Familie und ich haben 2 schmerzlich endende Erfahrungen mit Leishmaniose positiven Hunden gemacht. Ab Oktober 2003 kämpfte ich für meine Maremmano-Hündin Kiara gegen diese Krankheit an, unser jüngerer Maremmano-Mix-Rüde ist nach überstandener Stauperkrankung im Welpenalter, später auch Leishmaniose Positiv getestet worden. Bei Rasty verlief es relativ „gut“… Kiara, der treueste Hund, den ich je hatte, das war ein Krampf. Auf dem Foto oben ist Kiara mit meinem Sohnemann Christoph, der damals 3 Jahre alt war… Ich habe Rastys und vor allem Kiaras Leidensweg festgehalten, Tagebuch geführt, es endet mit dem folgenden Eintrag auf ihrer damaligen Homepage, die nicht mehr existiert:

„19. März 2004: Wir haben unsere Kiara leider Heute verloren … es ging ihr die letzten Tage ja immer schlechter, sie hat riesige Wunden bekommen, Zitteranfälle und wimmerte … sie war am Ende, Ihr Körper, Ihre Organe, Ihr Herz wollte nicht mehr … zum ersten Mal hat man den Ausdruck in ihren Augen gesehen, dass sie nicht mehr will oder kann … Kiara ist friedlich in meinen Armen für immer eingeschlafen …Lieben Gruß, Nadine mit Kiara im Herzen“

Wer Kiara und Rastys ganze Geschichte lesen will, ich habe Teile aus dem Tagebuch damals einer Webseite zur Verfügung gestellt samt Bilder. Hier der Link zu inselhunde.de

Rasty musste vor Jahren im jungen Alter leider auch erlöst werden. Er hat Folgeschäden von der Staupe behalten, als wenn das nicht genügt hätte, die Leishmaniose dazu und zum Schluss ist unser „Dicker“ wie wir alle Rasty nannten, erblindet und er kam leider absolut nicht zurecht damit. Er hat um sich gebissen und wurde verstört. So mussten wir auch ihn schweren Herzens erlösen…auch Rasty hat immer einen Platz in meinem Herzen.

Kiaras Todestag steht wieder vor Tür, jetzt werden es 6 Jahre am 19. März. Mein Herz weint noch heute. Sowas zu durchleben, das vergisst man nie im Leben…Sie war einfach mein „Mädchen“, mein Göttergatte Alex kam mit ihr nie klar, wenn ich in der Nähe war, kannte sie nur mich und folgte mir blind…

Ein Traumhund!

 

 

 

 

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