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März

Forscher: Neue Gefahr durch Strahlung

Wissenschaftler der Universität Göttingen (Niedersachsen)haben zusammen mit Forschern anderer Einrichtungen eine neue Erklärung dafür gefunden, wie Hochenergie-Strahlung das menschliche Erbgut (DNA) schädigt. Verantwortlich dafür seien offenbar vor allem hydratisierte, also von Wassermolekülen umgebene Elektronen. Bisher sei man davon ausgegangen, dass hauptsächlich so genannte freie Radikale die Schädigungen hervorrufen. Die neue Erkenntnis könne Folgen haben für den Einsatz der Strahlentherapie im Kampf gegen Krebs, berichtete Prof. Bernd Abel von der Fakultät für Chemie. Strahlungsdosen müssten künftig möglicherweise neu bewertet werden. Wenn Hochenergie-Strahlung auf die DNA einer Zelle trifft, werden lebenswichtige Zellbestandteile zerstört und die Zelle damit abgetötet, erläuterte Abel. Dieser Mechanismus werde bei der Strahlentherapie zur Bekämpfung von Krebs ausgenutzt. Die Strahlung schädigt allerdings auch gesunde Zellen und deren DNA.

Quelle: bild.de

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 08.03.10 um 11:22 und ist gespeichert unter Nachrichten. Folge den Kommentaren durch das RSS 2.0 Feed.

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