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März

Rösler: Spannen im Arzneihandel kürzen

Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will gesetzliche Handelsspannen des Arzneimittel-Großhandels um 400 Millionen Euro im Jahr kürzen. Ziel des Vorhabens sei es nicht, die Gewinne des Großhandels zu schmälern, sondern die Händler dazu zu bringen, ihre Rabatte an die Apotheken zu kürzen. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Ministeriumskreise. Das Geld solle stattdessen den Beitragszahlern zugute kommen. Nach Daten des Ministeriums nehme der Großhandel über die bisher geltenden Zuschläge 1,2 Milliarden Euro im Jahr ein, von denen er rund die Hälfte über Rabatte an die Apotheken weiterleite. Die derzeit nach dem Herstellerabgabepreis gestaffelten prozentualen Großhandelszuschläge von sechs bis 15 Prozent sollen durch einen Fixzuschlag von 70 Cent plus einen einheitlichen Aufschlag von 1,5 Prozent des Herstellerabgabepreises pro Packung ersetzt werden. Die neuen Handelsspannen seien so kalkuliert, dass der Großhandel ohne Ertragseinbußen weiterhin 200 Millionen Euro an Rabatten an die Apotheken überweisen könne.

Quelle: bild.de

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 14.03.10 um 19:39 und ist gespeichert unter Nachrichten. Folge den Kommentaren durch das RSS 2.0 Feed.

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