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März

Sozialpass: Immer mehr Bürger nehmen Hilfe an

Innerhalb eines Jahres haben sich die Konstanzer Sozialpass-Inhaber mehr als verdoppelt. Vor allem Minderjährige nutzen ihn verstärkt. Kritiker fragen sich, ob dies eine Zunahme der Armut bedeutet.

Für einen Euro ins Rheinstrandbad oder Rosgartenmuseum, Busfahren zum Kinderpreis oder 80 Prozent Ermäßigung auf Angebote der Volkshochschule: Der Konstanzer Sozialpass lässt Menschen am öffentlichen Leben teilhaben, die staatliche Hilfe beziehen. Dieses Angebot scheint sich immer mehr herumzusprechen: Im Zeitraum zwischen 31. Dezember 2008 und 31. Dezember 2009 hat sich die Zahl der Passinhaber mehr als verdoppelt. Der Sprung war bei den minderjährigen Konstanzern besonders deutlich. Statt 27 im Jahr 2008 waren es 434 im vergangenen Jahr. Dies liegt aber auch an einer Änderung zum 1. Januar 2009. Seit diesem Datum dürfen nicht nur Hartz IV- und Sozialhilfeempfänger den Pass nutzen, sondern auch Wohngeldempfänger.

Besonders gut angenommen wurden verbilligte Busfahrten. Allein dafür bezahlte die Stadt knapp 96 000 Euro an die Stadtwerke. Der zweitgrößte Posten sind verbilligte Angebote der Volkshochschule (33 700 Euro), gefolgt von Zuschüssen für 65 Kinder und Jugendliche, die mit dem Sozialpass die Angebote der Musikschule um 80 Prozent vergünstigt nutzen.

Quelle: südkurier.de



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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 09.03.10 um 10:17 und ist gespeichert unter Nachrichten. Folge den Kommentaren durch das RSS 2.0 Feed.

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